Handbuch Frauenlob

Hg. von Claudia Lauer und Uta Störmer-Caysa

(Winter-Verlag, Heidelberg; mitfinanziert durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)

Das Handbuch setzt sich das Ziel, auf wissenschaftlichem Niveau erstmals eine umfassendere und breit rezipierbare Einführung zu Frauenlob zu bieten, die zentrale Aspekte seines Werkes verständlich und nicht zuletzt auch handhabbar für die Lehre präsentiert. Es umfasst eine Einleitung, die sich den wenigen Lebensspuren und der epochenübergreifenden Faszinationskraft des Dichters widmet, sowie zehn Artikel, die sich auf der Basis bisheriger Forschungen mit der Überlieferungsproblematik, der Spezifik von Frauenlobs Dichtkunst und deren Rezeption beschäftigen und es damit insgesamt erlauben, grundlegende Einblicke in Frauenlobs künstlerisches Schaffen und Wirken zu gewinnen. Dabei zeichnet sich das Handbuch nicht nur durch eine konzise Mischung aus Exemplarizität und Abstraktion aus. Explizit geboten werden auch Übersetzungen sowie in Auswahl Handschriften-illustrationen und musikalische Notationen, die ebenfalls die entsprechende Verständlichkeit und Anschaulichkeit garantieren.

 

Inhalt
  1. Einführung: Faszination Frauenlob (Susanne Köbele)
  2. Handschriften, Überlieferung, Edition (Burghart Wachinger)
  3. Sangspruchdichtung (Claudia Lauer)
  4. Minnelieder (Annette Gerok-Reiter)
  5. Leichdichtung (Jens Haustein)
  6. Die metrischen Strukturen und die Melodien Frauenlobs (Horst Brunner)
  7. Frauenlob als Theologe und Philosoph (Christoph Huber)
  8. Frauenlob und der Geblümte Stil (Sabine Obermaier)
  9. Frauenlob und der Meistersang (Franziska Wenzel)
  10. Literarische Rezeption in der Neuzeit (Marco Lehmann)
  11. Musikalische Rezeption in der Neuzeit (Dennis Disselhoff)

 

Gesamtbibliographie